Veranstaltungshinweise

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Schuljahresabschluss 2021/2022

Zum Schuljahresende 2021/2022 wurden am 29.07.2022 423 Schülerinnen und Schüler vom Staatlichen Beruflichen Schulzentrum entlassen. Neue Gesellinnen und Gesellen stehen damit im Wesentlichen in den Berufsfelder Bautechnik, Gesundheit und Körperpflege sowie Wirtschaft und Verwaltung vor neuen Aufgaben. Neben Lehrlingen in weiteren Berufsfeldern, die entweder durch Verkürzung oder Verlängerung ihrer Lehrzeit, im Sommer ihren Abschluss erreicht haben waren auch 21 Jugendliche mit Migrationshintergrund unter den Absolventen.
Mit einem Zitat von Sokrates wandte sich der Schulleiter Albert Hierl an die ehemaligen Berufsschüler: „Wohin die Reise geht, hängt nicht davon ab, woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt!“ 327 Schülerinnen und Schüler hab die Segel richtig gesetzt und das Bildungsziel der Berufsschule erreicht, 67 davon konnten sogar den mittleren Schulabschluss erwerben. „Mit diesem Puzzlestück haben Sie eine weitere Etappe für Ihren weiteren Weg bewältigt! Nehmen Sie die Herausforderungen an, denn das Leben kann nie Sicherheit, sondern nur Chancen bieten“ mahnte Hierl. Auch die beiden Geistlichen Markus Fiedler und Andreas Grell sprachen in ihrem ökumenischen Gottesdienst von neuen Herausforderungen: „Wir stehen an der Schwelle eines neuen Lebensabschnittes“. Musikalisch gestaltete in gewohnter Weise der Lehrerchor die Verabschiedung.

Landrat Willibald Gailler erinnerte an die besondere Zeit, in der diese Leistungen erbracht wurden: Sie haben ihr Eisen mit Erfolg geschmiedet – getreu dem Motto Jeder ist seines Glückes Schmied“.
Gemeinsam mit Alfred Scholz als Vertreter des Fördervereins überreichten Schulleiter Albert Hierl und Landrat Willibald Gailler an die besten Absolventen die Staatspreise mit Urkunden, Buchpreisen und auch Geldpreisen an Julian Bayer, Johanna Puschmann, Kremena Kuserova, Sebastian Zankl, Maximilian Lederer, Jakob Tratz, Anna Schenk, Katja Teich, Jasmin Baader, Valentina Meier, Lisa Pollinger, Ayleen Stiegler, Marie Weidinger und Jakob Wild. Alle genannten erreichten jeweils einen Notendurchschnitt von 1,0. Einen Preis des Fördervereins bekamen Niklas Glötzl, Lukas Geitner und David Link. Außerdem wurden noch Schülerinnen und Schüler mit einem Notendurchschnitt unter 1,5 mit einem Staatspreis mit Urkunde und Buch ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch an alle Absolventen!

 

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Schüler der WBM 12b erreichen einen hervorragenden 2. Platz im Finale des Existenzgründungswettbewerbs: Ideen machen Schule

Am 06. Juli 2022 fand in Mariakirchen, Arnstorf in Niederbayern, das Finale des Wettbewerbs „Ideen machen Schule“ der Hans-Lindner-Stiftung statt.
Das Team der Berufsschule „Smart Grow OHG“ mit Vanessa Lindner, Tizian Blank und Nils Kipf freute sich über den 2. Platz in der Seniorstaffel von insgesamt 111 Teams aus der Oberpfalz und Niederbayern. Sie erhielten neben einem Zertifikat ein Preisgeld in Höhe von 600,00 EUR für ihre ausgearbeitete Geschäftsidee.

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Die WBM 12b (Kaufleute für Büromanagement) der Berufsschule nahmen im Rahmen des Unterrichts an dem Gründungsspiel teil. Insgesamt teilten sich die Schüler in 12 Teams auf und entwickelten eine Geschäftsidee mit ausgearbeitetem Businessplan.
Das erfolgreichste Team „Smart Grow OHG“ der Berufsschüler wurde ins Finale nach Mariakirchen/Arnstorf von der Hans-Lindner-Stiftung eingeladen. Neben einem festlichen Rahmenprogramm, gestaltet von Brigitte Urlberger und Alina Pollersbeck der Hans-Lindner-Stiftung, konnte das Team aus Neumarkt überzeugen. Anschaulich präsentierten die Berufsschüler ihre Idee einer smarten Bewässerung für Hochbeete und Balkonblumenkästen, die jederzeit und von überall über Handy angesteuert und die Wassermenge auch unterschiedlich bestimmt werden kann, je nach Bedarf der Pflanzenart.
Die Präsentation und der Businessplan überzeugten die Juroren und sie erreichten insgesamt den 2. Platz in diesem Wettbewerb.

Früh übt sich, wer Unternehmer werden will - Das FINALE des Gründungsspiels „Ideen machen Schule 2021/2022“ | Hans Lindner Stiftung: 

Bericht der Hans-Lindner-Stiftung

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Umweltschule in Europa

Das Umweltprojekt des Beruflichen Schulzentrums Neumarkt.

Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule“ ist eine Auszeichnung, um die sich bayerische Schulen bewerben können. Sie müssen dazu innerhalb eines Schuljahres zwei Themenfelder aus den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten, dokumentieren und einer Fachjury vorlegen.

Die aufgegriffenen Themen reichen von Energiesparmaßnahmen an der Schule und Klimaschutzfragen über Baumpflanzaktionen und Biotopschutzmaßnahmen bis hin zur Umsetzung eines schuleigenen Müllrecyclingkonzepts. Der Bau von Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse ist ebenso beliebt, wie Projekte zu den Themen „Nachhaltiger Konsum“ oder „Gesunde Ernährung“. Viele Schulen engagieren sich mit Spendensammelaktionen für „Eine-Welt-Anliegen“ oder befassen sich mit dem „Ökologischen Fußabdruck“.

Die Schulen nutzen die Auszeichnung als Impuls für ihre umweltbewusste und nachhaltige Schulentwicklung. An dem Wettbewerb nehmen alle Schularten (auch Berufs- und Privatschulen) teil.

Auszeichnung als Umweltschule mit zwei Sternen

Schulleiter Hierl freut sich sehr über die erneute Auszeichnung als internationale Nachhaltigkeitsschule. Die Schule bewarb sich erfolgreich mit zwei“ und „Nachhaltigkeit“ 

Im Rahmen des Themas Handlungsfeldes „Biologische Vielfalt in der Schulumgebung“ mit dem Thema „Die Honigbiene und ihre wilden Verwandten“ hat das Berufliche Schulzentrum Neumarkt mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern verschiedenster Klassen Projekte durchgeführt.

Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse WS8 haben sich zu Beginn dieses Schuljahres intensiv mit den Inhalten für den Schaubienenstand auseinandergesetzt und diese passend aufbereitet. Über mehrere Wochen hinweg hat sich die Klasse mit der Honigbiene, sowie mit ihren wilden Verwandten beschäftigt, mit dem Ziel die Infotexte, in Wabenform, für den Schaubienenstand selbst zu designen. Die Konstruktion und den Bau für den Stand hat das BGJ 10 der Zimmerer übernommen. 

Ein besonders umfassendes Filmprojekt für den Distanzunterricht wurde von einer Gruppe Lehrerinnen zum Thema Artenschutz und Artenvielfalt mit Hilfe des Filmes „More than Honey“ erstellt und für das gesamte Kollegium bereitgestellt. Das Filmprojekt umfasst rund 12 Unterrichtsstunden und ist für die Fächer Religion, Ethik, Deutsch und Politik und Gesellschaft konzipiert worden. Insgesamt haben 25 Schulklassen teilgenommen. Zusätzlich zu den Unterrichtseinheiten wurde ein schulweiter Wettbewerb ausgerufen. Schüler und Schülerinnen erstellten eigene Erklärvideos zum Thema „Nachhaltigeres Handeln im persönlichen Alltag“. Die Schüler und Schülerinnen konnten sechs Neumarkter Geschenkgutscheine im Gesamtwert von 300 Euro gewinnen. Der Wettbewerb lief in den Monaten Januar, Februar und März.

Sowohl das Filmprojekt als auch der öffentlich zugängliche Schaubienenstand sensibilisierten die Schüler und Schülerinnen für die Bedeutung von Bienen für unser Ökosystem. Dabei wurde insbesondere auch das Insektensterben, sowie die daraus folgenden negativen Konsequenzen ausgiebig thematisiert. Mit Blick auf die Agenda 2030 nimmt das Thema 1 daher besonders auf das SDG 15 „Leben an Land“ Bezug.

Im zweiten Handlungsfeld beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ (Fair Trade).

Aufgrund der Corona-Pandemie, die seit dem Schuljahr 2019/2020 einen regulären und ständigen Präsenzunterricht an der Schule einschränkt, ist es schwierig alle Schüler und Schülerinnen zu erreichen. Deshalb kam auch hier der Gedanke, mit einer Klasse eine digitale Unterrichtseinheit zu konzipieren, welche die Lernenden auch im online-Unterricht durchführen können. Somit konnten sich trotz wochenlanger Schulschließung viele Schüler und Schülerinnen mit dem Thema Fairtrade beschäftigen. Ein Team von Lehrern entwickelte gemeinsam mit der Klasse WEH 11 eine digitale Unterrichtseinheit, die anschließend dem gesamten Schulzentrum zur Verfügung gestellt wurde. Desweiteren wurde ein Verkaufsstand gebaut, welcher mit Fairtrade-Produkten bestückt wurde. Hier können die Schüler, sofern es die Pandemie erlaubt in den Pausenzeiten Produkte erwerben.

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An der Berufsschule gibt´s Sprudelwasser gratis!

Schülerprojekt „Tafelwasseranlage“ mit den Stadtwerken Neumarkt (SWN)
Es hat lange gedauert, aber nun ist es soweit. Am Staatl. BSZ-Neumarkt gibt´s ab sofort frisches Sprudelwasser für alle.

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Möglich wurde dies durch ein Schülerprojekt mit den SWN. Auch der Chef der SWN, Dominique Kinzkofer zeigte sich beeindruckt:
„Wir liefern Wasser von höchster Qualität und die Berufsschule hat mit den Anlagenmechanikern für Sanitär-Heizung und Klimatechnik in einem Schülerprojekt eine Trinkwasseranlage aufgebaut, die höchsten Ansprüchen genügt. So kann gewählt werden zwischen spritzigem Sprudelwasser und natürlichem Trinkwasser und alles frisch gekühlt. An die Schüler/-innen gewandt sagte er: „Wir sind stolz auf euch, damit habt ihr euch selber am meisten belohnt!“ Und viele haben mitgeholfen. Neben dem Hauptsponsor SWN, haben sich auch der Installationstechnik-Hersteller VIEGA und der Sanitärgroßhändler Gleichauf aus Neumarkt beteiligt. Die Technik, wurde vom Schankanlagenservice Anton Seitz geliefert.
Initiiert wurde das Projekt auf Anregung der SMV vom Schulleiter OStD Albert Hierl. Uwe Gailler, Mitarbeiter der SWN und nebenberufliche Lehrkraft an der Berufsschule war sofort begeistert von dieser Idee. Das können unsere Anlagenmechaniker, wir bauen eine Tafelwasseranlage in einem fächerübergreifenden Schülerprojekt“, so Uwe Gailler. Seine Kollegen FOL Christian Drescher und OStR Fritz Hermann waren sofort mit im Team Neben den Installationsarbeiten mussten natürlich auch eine „Wassertheke“ gebaut werden. Johann Rupp, StD i.R. hat dies mit seinen Schreinern übernommen. Das „Sponsorenschild“ wurde unter der Federführung der Metallbauer und des zuständigen Fachlehrers Josef Seidl mit der Wasserstrahlschneidemaschine gefertigt. Herr Kinzkofer zeigte sich begeistert: „Das ist besser als unser Original SWN-Logo. Daumen nach oben!“
Sichtlich stolz zeigte sich der Schulleiter, OStD Albert Hierl: „Wir bilden an der Berufsschule die Facharbeiter in vielen Gewerken aus. Bei so einem komplexen Projekt wie der Tafelwasseranlage, haben wir die Handwerker alle im Haus. Unsere Schüler/-innen sind mit Begeisterung dabei, wenn etwas Produktives entsteht, noch dazu wenn es dann frisches Sprudelwasser für alle gibt.“

Er bedankte sich bei den Sponsoren für die Unterstützung, insbesondere bei den SWN bei Dominique Kinzkofer und bei seinem Mitarbeiter Uwe Gailler. Besonderer Dank geht natürlich an alle beteiligten Schüler/-innen und den mitwirkenden Lehrkräften der Berufsschule.
Landrat Willibald Gailler zeigte sich ebenfalls hoch erfreut. Er betonte in diesem Zusammenhang die besondere Bedeutung der beruflichen Bildung für den Landkreis Neumarkt. „Wir begrüßen solche Projekte sehr, noch dazu wenn dem Sachaufwandsträger keine weiteren Kosten entstehen. Das macht den Wert der Berufsschule aus und wir tun alles, damit das auch so bleibt.“
Auf den Erfolg des Projekts „Tafelwasseranlage“ wurde angestoßen. Natürlich nicht mit Sekt, sondern mit frischem Sprudelwasser – Prosit!
OStD Albert Hierl
Schulleiter

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